Leergefegt

17. Januar 2019

 

foto Jetzt hab ichs verpasst: Leica hat die Herstellung der M7 beendet.

Andere Hersteller haben überhaupt keine Kameras für Film mehr im Angebot. Canon hatte die Produktion bereits 2010 eingestellt und noch bis zum vergangenen Jahr Restbestände verkauft. Von Nikon werden angeblich noch die F6 und die FM10 hergestellt, aber auf der Webseite von Nikon ist nur noch die F6 enthalten und als 'ausverkauft' gelistet.

Leica ist der einzige verbliebene Hersteller von Kameras für Film und dessen Angebot ist nun auf die MP und die M-A beschränkt.  

Film wird ja zum Glück wenn auch in kleiner Stückzahl weiterhin produziert. Die Möglichkeit, diesen auch zu belichten dürfte mit dem reichlichen Angebot an Filmfotoapparaten des Gebrauchtmarkts auf absehbare Zeit noch gegeben sein. 

Allerdings ist die Landschaft der Fotografie auf Film mittlerweile schon so leergefegt von Fotografen wie die Münchener Straße auf dem Foto. Vermutlich wird letztenendes nicht die komplett ersterbende Nachfrage nach Film dem Medium den Rest geben. Wenn es dazu kommt, müssen die Hersteller von Film womöglich einmal nur wegen des Mangels an Kameras komplett aufgeben.

Markus schrieb 20.01.2019 11:58

Ich habe noch eine EOS10 hier, samt einigen guten und sehr guten Objektiven. Ich habe zwar Versuche gemacht, diese wieder als Hauptkamera zu nutzen, aber, ich habe mich an die Direktheit gewöhnt, Bilder sofort zu sehen und entsprechend Korekturen vornehmen zu können. Wobei mit Korrekturen gemeint ist, dass ich bei der nächsten Aufnahem etwas anders mache. Nachbearbeiten tu ich die entstandenen Bilder kaum, egal ob sie analog oder digital erzeugt werden. Manchmal verringere ich die Dateigröße etwas, wenn ich die Bilder im Blog verwenden will. Und natürlich hat diese Verkleinerung auch eine Qualitätsabnahme zur Folge, denn ich verwende immernoch das JPG-Format. Im PNG-Format bleiben die Dateien leider zu groß.

Zurück zum Analogen: Wie digitalisierst Du die Aufnahmen? Ich habe da noch keine bezahlbare und gute Lösung gefunden.

Ulrich schrieb 20.01.2019 18:47

Natürlich sollte jeder für sich ausloten, wie sehr und ob überhaupt die Fotografie auf Film für eigene Zwecke in Frage kommt. Die Digitalfotografie hat durchaus ihre Vorteile. 

Das Digitalisieren erledigt in meinem Fall das Labor, es entwickelt den Film und scannt die Negative zu JPEG-Dateien. Ich lasse das bei www.meinfilmlab.de machen und nehme in der Regel die Scangröße 3600 x 5440 Bildpunkte. 

Markus schrieb 20.01.2019 20:48

Ah, prima und Danke dafür, dass Du mir Deinen Dienstleister nennst, denn einer meiner Enttäuschungen bei meinen versuchen ist, dass ich bisher keinen Mix aus Bezahlbarkeit und Qualität bei den Scans gefunden habe. Ich werde es wohl auch mal bei meinfilmlab.de versuchen. Danke Dir!

Vielleicht ist es ja so, dass man sich am Ende je nach Anlass entscheidet. Bei mir könnte es so ausschauen, dass ich digital fotografiere, wenn es schnell und praktisch sein muss und wenn ich Zeit habe, könnte die EOS zum Einsatz kommen. Mal schauen. :-)

Ulrich schrieb 21.01.2019 07:19

In diesem Fall wünsche ich natürlich stets recht viel Zeit zum Fotografieren :-)

Markus schrieb 21.01.2019 17:52

Vielen Dank! :-) 





 

Copyright © Ulrich Hilger, alle Rechte vorbehalten.